Flughafen BER

Die Fertigstellung des BER war mit sehr großen Risiken verbunden. Dennoch wird dieser Flughafen am Ende eröffnen. Wir Grüne haben beim BER immer Transparenz eingefordert und werden dies auch weiterhin tun. Eine fortdauernde Subventionierung des Luftverkehrs über diesen Flughafen wollen wir vermeiden.

Die Region braucht keinen High-End-Flughafen, sondern funktionierende Infrastrukturen und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept. So viel Flugverkehr wie nötig und so wenig wie möglich, ist unsere Devise. Innerdeutsche Passagier- und Frachtflüge sollen auf die Schiene verlagert und den Billigairlines Grenzen gesetzt werden. Zu einem nachhaltigen Flugverkehr zählt auch, die Belastungen durch Lärm und Abgase für Flughafen-AnwohnerInnen, zum Beispiel in Blankenfelde-Mahlow oder Schulzendor,f so gering wie möglich zu halten.

Nach einer Inbetriebnahme des BER brauchen wir eine klare Analyse der betriebswirtschaftlichen Rahmendaten der Flughafengesellschaft FBB. Ein neuer Flughafen, der mehr als doppelt so teuer ist als geplant, kann betriebswirtschaftlich nicht funktionieren. Es ist jetzt Aufgabe der Anteilseigner von Bund und Ländern, zügig wirtschaftlich und organisatorisch tragfähige Strukturen und Verantwortlichkeiten zu schaffen. Ziel muss es sein, mit dem BER in Schönefeld einen möglichst kostengünstigen und funktionierenden Flughafen zu betreiben, der keine Zuschüsse aus den Landeshaushalten benötigt.


Entwicklung der Flughafenregion

Im Rah­men ihrer Som­mer­tour tra­fen die bünd­nis­grü­nen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ben­ja­min Raschke und Tho­mas von Gizy­cki am Mitt­woch die Land­rä­tin Kor­ne­lia Wehlan sowie die Bei­geord­nete Diet­lind Bies­ter­feld und den Dezer­nen­ten Sieg­mund Treb­schuh…

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Flugverkehr um jeden Preis

Zur heu­ti­gen Ent­schei­dung der Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH (FBB), den Flug­ha­fen Ber­­lin-Tegel bis nach der Eröff­nung des BER offen­zu­hal­ten, sagt Tho­mas von Gizy­cki, Abge­ord­ne­ter der Frak­tion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und…

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